Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Alpintrekker Bergtouren & Seminare

 

§ 1 Abschluss des Pauschalreisevertrages

1.1. Mit der Anmeldung bietet der Buchende/die Buchende; nachfolgend Gast, Alpintrekker verbindlich den Abschluss eines Pauschalreisevertrags an. Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich oder telefonisch vorgenommen werden. Der Reisevertrag kommt durch die Annahme von Alpintrekker zustande. Kurzfristige Anmeldungen sind möglich, sofern Plätze frei sind. Die Anmeldung erfolgt durch, auch für alle in der Anmeldung aufgeführten Mitreisenden.

1.2. Der hat für alle Vertragsverpflichtungen der Mitreisenden, für die er die Reisebuchung vornimmt, wie für seine eigenen einzustehen, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.

1.3. Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Buchungsbestätigung (Annahmeerklärung)

durch Alpintrekker zustande.

1.4. Reisen, die weniger als 24 Std. dauern und deren Preis 500.- € / Person nicht übersteigt gelten die Vorschriften für Pauschalreisen nicht. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf §651a Absatz 5 BGB.

§ 2 Bezahlung

2.1. Bei Vertragsabschluss wird gegen Aushändigung des Sicherungsscheins im Sinne des § 651r Abs. 4 BGB, eine Anzahlung in Höhe von 10 % des Reisepreises pro Person fällig.

2.2. Die Restzahlung des Reisepreises ist 4 Wochen vor Reisebeginn zu entrichten, sofern die Reise nicht mehr wegen nicht Erreichen der Mindestteilnehmerzahl abgesagt werden kann (siehe § 5.1.) Bei kurzfristigen Buchungen (weniger als 4 Wochen vor Reisebeginn) ist der Reisepreis bei Übergabe der Reiseunterlagen sofort zu entrichten, sofern keine Absage nach § 5.1. mehr erfolgen kann.

2.3. Leistet der Gast die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so ist der Reiseveranstalter berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß § 4.2 und § 4.3 zu belasten.

§ 3 Leistungs- und Preisänderungen

3.1. Änderungen und Abweichungen wesentlicher Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und von Alpintrekker nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit die Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen. Alpintrekker ist in diesem Fall verpflichtet den Gast über Änderungen und Abweichungen unverzüglich nach Bekanntwerden zu informieren.

3.2. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.

3.3. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Gast berechtigt, kostenfrei vom Vertrag zurückzutreten oder der Gast kann die Teilnahme an einer Ersatzreise verlangen, wenn Alpintrekker eine Ersatzreise anbietet.

§ 4 Rücktritt des Gastes, Umbuchung oder Ersatzreisende

4.1. Der Gast kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei Alpintrekker. Dem Gast wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.

4.2. Tritt der Gast vom Pauschalreisevertrag zurück, oder tritt er die Reise nicht an, verliert Alpintrekker den Anspruch auf den Reisepreis, kann aber gemäß § 651h Absatz 2 BGB eine pauschalierte Entschädigung verlangen. Der Entschädigungsanspruch wird unter Berücksichtigung der aufgeführten Entschädigungspauschalen berechnet. Die Rücktrittskosten betragen pro Reisenden:

- bis 30. Tag vor Reisebeginn 25% des Reisepreises
- ab 29. bis 15. Tag vor Reisebeginn 30% des Reisepreises
- ab 14. bis 2. Tag vor Reisebeginn 75% des Reisepreises
- ab 1. Tag vor Reisebeginn oder bei Nichtantritt 90% des Reisepreises

 

Als Zeitpunkt für diese Berechnung gilt der Zugang der Rücktrittserklärung bei Alpintrekker. Dem Gastn bleibt es unverwehrt, Alpintrekker nachzuweisen, dass Alpintrekker kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, als die pauschalierten Rücktrittskosten. Ist der Schaden bei Alpintrekker geringer oder sind die Pauschalen nicht anwendbar, wird Alpintrekker den entstandenen Schaden dementsprechend berechnen.

 

4.3. Bis zum Reisebeginn kann sich jeder Gast, durch einen Dritter ersetzen lassen und die Rechte und Pflichten aus dem abgeschlossenen Pauschalreisevertrag übernehmen. Auf die Regelungen des § 651e BGB wird verwiesen. Alpintrekker kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen.

 

4.4. Alpintrekker empfiehlt den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie eine Versicherung der Deckung der Kosten für eine Rückbeförderung bei Krankheit, Unfall oder Tod.

§ 5 Rücktritt durch Alpintrekker Bergtouren und Seminare

5.1. Alpintrekker kann wegen Nichterreichens der ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl vom Vertrag zurücktreten. Hierfür muss die Mindestteilnehmerzahl in der Reiseausschreibung hervorgehen. Alpintrekker darf bis spätestens 14 Tage vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten, wenn für die Reise die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird. In diesem Fall erhält der Reisende bis dahin geleistete Zahlungen umgehend zurück. Auf die Regelungen zu den Rücktrittsfristen gemäß § 651h IV BGB wird verwiesen.

5.2. Abbruch aus Sicherheitsgründen oder Änderungen vom geplanten Reiseverlauf wegen unvorhersehbaren bzw. nicht zu beeinflussbaren Umständen (z.B. ungünstige Bergverhältnisse, schlechte Witterungsbedingungen, Lawinengefahr) bleiben Alpintrekker Vertreter (Bergwanderführer/Bergführer) vorbehalten. Bei vorzeitigem Abbruch einer Reise durch Reiseteilnehmer oder Alpintrekker.- Vertreter verfahren wir wie vorgenannt.

 

Ohne Einhaltung einer Frist, wenn der Reiseteilnehmer die Reise ungeachtet aller Abmahnungen erheblich weiter stört oder wenn er sich in einem solchen Maße vertragswidrig verhält, so dass eine weitere Teilnahme für den Alpintrekker-Vertreter und/oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reiseteilnehmer sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält, verfahren wir ebenfalls wie vorgenannt. Auf die gesetzliche Rücktrittsmöglichkeit aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände gemäß § 651h IV Nr. 2 BGB wird hingewiesen.

§ 6 Gewährleistung

6.1. Werden Reiseleistungen nicht vertraglich vereinbart erbracht, so kann jeder Gast hierfür Abhilfe verlangen. Der Mangel muss unverzüglich gegenüber der Reiseleitung, oder Alpintrekker mitgeteilt werden.

6.2. Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung der Reise kann der Gast eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises verlangen. Die Minderung tritt nicht ein, wenn es der Gast schuldhaft unterlässt, den Reisemangel unverzüglich mitzuteilen und Alpintrekker dadurch keine Abhilfe schaffen kann.

§ 7 Haftungsbeschränkung

7.1. Die vertragliche Haftung von Alpintrekker für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreises beschränkt, soweit ein Schaden von Alpintrekker weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde.

7.2. Alpintrekker haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Mietwagen und Miet-Motorräder). Diese gehören nicht zum Pauschalreisevertragsinhalt zwischen dem Gast und Alpintrekker; für diese Leistungen übernimmt Alpintrekker keine Haftung.

7.3. Schäden die durch Verschulden eines Leistungsträgers (z.B. Unterkünfte, Busunternehmen, etc.) verursacht werden, übernimmt Alpintrekker keine Haftung.

7.4. Schadensersatzansprüche gegenüber Alpintrekker sind insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkünften oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen entsteht oder geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist. Auf die gesetzlichen Regelungen laut § 651p II BGB weisen wir hin.

§ 8 Mitwirkungspflicht des Gastes

8.1. Der Gast ist verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Insbesondere muss dieser seine Beanstandungen unverzüglich der Alpintrekker-Vertreter bzw. Reiseleitung und Alpintrekker mitteilen. Unterlässt der Gast schuldhaft, einen Mangel mitzuteilen, so tritt ein Anspruch auf Minderung (§ 651m BGB) und Schadensersatz (§ 651n BGB) nicht ein, sofern Alpintrekker wegen der fehlenden Mängelmitteilung keine Abhilfe leisten kann. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Mitteilung (Anzeige) erkennbar aussichtslos ist oder aus anderen Gründen unzumutbar ist.

 

§ 9 Beistandspflicht von Alpintrekker Bergtouren und Seminare

9.1. Befindet sich ein Gast in Schwierigkeiten, hat Alpintrekker diesem unverzüglich in angemessener Weise Beistand zu leisten. Wir verweisen hier auf den Paragraphen § 651q BGB. Dem Gast wird empfohlen, in einer dementsprechenden Situation umgehend Kontakt zum Alpintrekker-Vertreter bzw. Reiseleitung oder Alpintrekker unter dem Paragraphen § 13 genannten Kontaktdaten aufzunehmen.

§ 10 Anmeldung von Ansprüchen, Verjährung und Abtretungsverbot

10.1. Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Gast innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber Alpintrekker geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Gast Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.

10.2. Vertragliche Ansprüche des Gastes nach § 651c bis 651 f BGB verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.

10.3. Die Abtretung von Ansprüchen des Gastes gegen Alpintrekker an Dritte ist ausgeschlossen. Dieses Verbot gilt nicht mitreisenden Familienangehörigen.

§ 11 Gesundheitsvorschriften

11.1. Alpintrekker empfiehlt allen Gästen den Abschluss einer Reiserücktritts-, Reiseunfall-, Reisekranken- und Bergungskostenversicherung. DAV-Mitglieder sind gegen Bergungskosten bis zu Euro 25.000,00 versichert. Auslandskrankenschein oder Krankenversicherungskarte sollten immer dabei sein.

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11.2. Der Gast sollte sich zudem über Infektions- und Impfschutzmaßnahmen für das vereinbarte Reiseziel rechtzeitig persönlich informieren. Wir weisen in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung bei den Gesundheitsämtern, bei Ärzten und Tropeninstituten hin. Desweiteren empfehlen wir einen intakten und ausreichenden Impfschutz der Standard-Impfungen.

§ 12 Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

12.1. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge. Das gleiche gilt für die vorliegenden Reisebedingungen. Auf § 306 BGB wird verwiesen.

§ 13 Gerichtsstand

13.1. Auf den Vertrag und auf das Rechtsverhältnis zwischen dem Gast und Alpintrekker findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Soweit bei Klagen des Gastes gegen Alpintrekker im Ausland für den Haftungsgrund nicht deutsches Recht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen, etwa hinsichtlich der Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Gastes ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

13.2. Der Gerichtsstand von Alpintrekker ist der Firmensitz in Fischen im Allgäu.

13.3. Für Klagen von Alpintrekker gegen den Gast ist der Wohnsitz des jeweiligen Gastes maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, oder gegen Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz von Alpintrekker maßgebend.

13.4. Die Bestimmungen zu den §§ 13.1. bis 13.3. finden keine Anwendung, wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren Bestimmungen internationaler Abkommen, die auf den Pauschalreisevertrag zwischen dem Gast und Alpintrekker anzuwenden sind, etwas anderes zugunsten des Gastes ergibt oder wenn und insoweit auf den Pauschalreisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungen im Mitgliedstaat der EU, dem der Gast angehört, für den Gast günstiger sind als die Regelungen in diesen Geschäfts- und Reisebedingungen oder die anwendbaren deutschen Vorschriften.

 

§ 14 Schlichtungsverfahren

14.1. Alpintrekker nimmt an keinem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil. Soweit nach Drucklegung dieser Geschäftsbedingungen die Beteiligung an einer Verbraucherstreitbeilegung verpflichtend wird, informiert Alpintrekker den Gast. Wir informieren, dass bei Pauschalreiseverträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossen wurden, auf folgende Online-Streitbeilegungs-Plattform zugegriffen werden kann: https://ec.europa.eu/consumers/odr/main/index.cfm?event=main.home2.show&lng=DE

 

§ 15 Datenschutz

Der Schutz der personenbezogenen Daten der Gäste von Alpintrekker wird gewahrt. Die ausführlichen Datenschutzbestimmungen von Alpintrekker und die entsprechenden Rechte des Gastes finden sie unter: https://www.alpintrekker.de/datenschutz

Auf Wunsch sendet Alpintrekker dem jeweiligen Gast die Datenschutzerklärung gerne auch schriftlich zu.

 

§ 16 Reiseveranstalter

Alpintrekker
Bergtouren & Seminare für persönliches Wachstum
Inhaber Stefan Volgmann
Mühlenstraße 21
87538 Fischen im Allgäu
Tel: 08326/6009823
Mail. info@alpintrekker.de
www.alpintrekker.de

 

Stand dieser AGB: 25.November 2020

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